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Windows XP Update trotz eingestelltem Service

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Vor über 15 Jahren stellte Windows den Service für XP Nutzer bereits ein um nun ein weiteres Update des Betriebssystems zu veröffentlichen. Auf dem Blog des bekanntesten Betriebssystems gab der Konzern nun bekannt das enorme Sicherheitslücken das Unternehmen dazu zwangen ein Update zu veröffentlichen, welches diese nun endgültig beseitigt. Laut einem Medienbericht könnten diese Sicherheitslücken sogar von dem Geheimdienst NSA genutzt worden sein um sich den Zugriff auf die Rechner der Nutzer verschafft zu haben.

Auch für Vista und Windows Server 2008 wurden am heutigen Tage die Patches veröffentlich. Hierbei handle es sich jedoch um eine Ausnahme und weitere Updates für die älteren Versionen sind nur geplant, falls weitere eklatante Sicherheitslücken entdeckt werden und den Schutz der Nutzer bedrohen. Wer sich sicher sein will das solche Lücken keinen Schaden davontragen, sollte laut dem Hersteller auf die aktuelle Version Windows 10 wechseln.

Das Windows XP Update im Überblick – Was wurde verändert

Alle Versionen erhalten zum sogenannten „Patchday“ neue Builds. Folgende Builds bringen keine Neuerung und Funktionen sondern schließen lediglich die oben angesprochenen Sicherheitslücken und beheben bekannte Qualitätsprobleme: 15063.413 (KB4022725) ; 14393.1358 (KB4022715); 10586.962 (KB4022714) und 10240.17443 (KB4022727)

  • Für Windows-10-PCs, die noch mit dem Anniversary Update laufen: Sie erhalten die neue Build 1358 (KB4022715). Auch Phones, die kein Creators Update erhalten haben, erhalten diese neue Build.
  • Für Windos-10-PCs auf dem aktuellen Stand mit Creators Update: Sie erhalten die neue Build 15063.413 (KB4022725). Windows Phones erhalten die neue Build 414.
  • Für Windows-10-PCs, die noch mit Version 1511 laufen: Sie erhalten die neue Build 962 (KB4022714).
  • Für Windows-10-PCs, die noch mit der veralteten Version 1507 laufen: Sie erhalten die neue Build 17443 (KB4022727).

Zudem werden Sicherheitslücken in den folgenden Betriebssystem- und Software-Versionen gepatcht:

  • Windows 7: 48 Sicherheitslücken, 6 als kritisch, 42 als wichtig eingestuft
  • Windows 8.1: 52 Sicherheitslücken, 8 als kritisch, 44 als wichtig eingestuft
  • Windows RT 8.1: 48 Sicherheitslücken, 8 als kritisch, 44 als wichtig eingestuft
  • Windows 10 Version 1703: 45 Sicherheitslücken, 7 als kritisch, 35 als wichtig eingestuft

Ebenfalls wurden Patches zu den Windows Produkten: Windows Server, Internet Explorer 11, Microsoft Edge, Microsoft Office 2010 Service Pack 2, Microsoft Office 2013 Service Pack 1 und Microsoft Office 2016 online gestellt und sollen Nutzern dieser Plattformen bessere Qualität und mehr Sicherheit bieten.

Die Updates werden zum manuellen Download oder dem Windows Update angeboten

Jedem Nutzer sollten die Patches früher oder später angeboten werden über die aktuelle Version auf dem betroffenen Rechner. Wer nicht warten möchte, hat zwei Möglichkeiten diese sofort zu installieren.

  • Der manuelle Download über die Windows Plattform: Der Betreiber stellt auf seiner Webseite die verschiedenen Patches zum direkten Download zur Verfügung. Hier muss man lediglich die aktuelle Version auswählen und gelangt anschließend zum dazugehörigen Paket.
  • Installation über die Windows Update Funktion: Hierzu benötigt es folgende Schritte – Unter „Einstellungen“ befindet sich die Kategorie „Updates und Sicherheit“. Nun folgt mit dem Klick auf „Nach Updates suchen“ der automatische Suchlauf nach der neusten Version. Diese wird anschließend heruntergeladen und installiert.

Falls sich eine Version auf dem Rechner befindet die noch im Supportprogramm des Betreibers steht, lohnt sich der monatliche Blick auf Updates um immer auf dem neusten und somit sichersten Stand zu sein. Jeden zweiten Dienstag wird das Betriebssystem monatlich auf den neusten Stand gebracht und Sicherheitslücken oder Qualitätsprobleme werden behoben.

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