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Windows 10 Update: Was ändert sich?

Nach dem ersten Geburtstag von Windows 10 spendierte Microsoft am 2. August für alle User des Betriebssystems das erste sogenannte “Anniversary Update”, in dem es einige Verbesserungen im Betriebssystem gibt. Mit einem Update Paket, welches drei Gigabyte groß ist, konnten sich die Nutzer der Homeversion automatisch updaten. Damit die Server des Software-Herstellers nicht unter dem riesigen Update leiden mussten, wurde der Erneuerungsprozess in Schüben vorangetrieben.

Einerseits geschenkt, andererseits aber auch erzwungen ist das neue Update, mit dem von nun an alle Nutzer stets auf dem gleichen Stand gehalten werden sollen. Nur die Nutzer der Professional-Version konnten selbst entscheiden, ob ihr Windows 10 erneuert werden sollte oder nicht.

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Was hat sich nach dem Windows 10 Update geändert?

Mit einer positiven Änderung im Betriebssystem können vor allem die Nutzer der Professional-Version rechnen. Dank des neuen Dienstes “Windows Defender Advanced Thread Protection” kann Windows auch dann geschützt werden, wenn die schädliche Software bereits einen Virenscanner überwunden hat.

Windows Hello

Das neue Feature Windows Hello begeistert ebenfalls mit schlauen Funktionen. Durch das Abscannen des Gesichts oder Speichern des Fingerabdrucks kann sich der User nun durch die schlaue Software bei seinem Computer anmelden. Beim Hinsetzen erkennt der Computer, wer sich vor dem Bildschirm befindet und schaltet sich selbst frei.

Alphabetische Ordnung und Windows Ink

Im Startmenü gibt es Änderungen für all jene, die Fans alphabetischer Reihenfolgen sind. Die Liste der meistverwendeten Programme wurde

Windows 10 : Das bringt das Update
Windows 10 : Das bringt das Update

alphabetisch angeordnet und bringt somit mehr Ordnung ins Spiel.

Für Notizen stellt das Update “Windows Ink” bereit. Hier können die User mit einem Stift ihre digitalen Notizzettel vollkritzeln und diese an den virtuellen Desktop anheften. Überfreifend ist dies auch im Edge Browser, sowie in der Karten App möglich. Um die Anwendungen noch nutzerfreundlicher zu gestalten kann man die Notizen in den Apps untereinander teilen.

Im Internetbrowser Edge können die User die Internetseiten dauerhaft anheften und den Tab so geöffnet halten, die Ladezeiten werden durch das Aktualisieren im Hintergrund minimiert.

Cortana

Für Microsoft ist der digitale Assistent Cortana besonders wertvoll, denn er kann über seine Nutzer zahlreiche Daten sammeln. Von Suchmaschinen-Einträgen über Termine speichert Cortana alle möglichen Daten über seine User. Was für die einen von Vorteil ist, lässt Datenschützer aufschrecken, denn sie sehen die Privatsphäre der Nutzer noch stärker bedroht.

Ein weiterer Vorteil von Cortana ist die Erkennung von Sprachbefehlen, auch wenn sich der Bildschirm gerade im Sperrmodus befindet. So können über die Sprachfunktionen Befehle eingegeben werden. Nach dem Update soll sich das System mehr merken können und allgemein schlauer werden.

Für die Home-User stellt die Verbesserung von Cortana, dem digitalen Assistenten ein großes Plus dar. Zum einen wurde die Software tiefer in das System integriert und kann nun über die Suchmaschine Bing auch bei lokalen Suchanfragen nach Dateien parallel im Netz suchen. Außerdem werden Spracherkennungs- oder Handschriftdaten auch geräteübergreifend auf mehreren Rechnern synchronisiert.

Auch im Design spendiert Microsoft noch eine Veränderung, denn die User können nun ein besonders dunkles Farbschema wählen und die Apps mit weißer Schrift und dunklem Hintergrund laufen lassen. Unter den Einstellungen findet man diese Optionen unter Personalisieren / Farben.

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