Flüster-PC: 5 Tipps für einen leisen PC

Flüster-PC: Wer möchte das nicht? Jeder kennt es und jedem geht es auf den Geist. Man sitzt am Computer und muss sich grade sehr konzentrieren. Das geht aber nicht, weil der PC an sich einfach viel zu laut ist. Abhilfe soll da eine neue Generation von PC schaffen. Die Flüster-Computer.

Flüster-PC: Was ist das eigentlich?

Ein Flüster-PC ist, wie der Name schon sagt, ein Computer der eigentlich nur flüstert. Also darf er so gut wie keine Geräusche machen. Eine offizielle Lautstärke die ein so leiser PC haben muss gibt es nicht, doch es werden im Leerlauf ca. 0,3 Sonne angepeilt. Das liegt im Bereich des unhörbaren, also so dass man einfach gar nichts mehr hört.

Wie genau soll das gehen?

Da gibt es eigentlich nur zwei Lösungen: Entweder – und das ist die schlechteste Methode –  muss man auf die neuste Technik verzichten. Denn je größer und stärker die Technik ist, desto größer müssen auch die Lüfter ventilator-304929_640sein. Und die Lüfter sind es, die hauptsächlich für die lauten Geräusche verantwortlich sind. Also wenn man technisch gesehen einen Schritt zurück macht, kann man die Geräusche drastisch reduzieren.

Die andere Lösung wäre komplett auf Lüfter zu verzichten. Dazu müsste man auf passive Kühlkörper setzen, also die Kühllamellen. Diese müssten dann aber im Vergleich zu aktiven Bauelementen viel größer ausfallen. Das heißt, dass es um einiges weniger Platz in dem Gehäuse gibt und dass der Tower viel größer ausfallen müsste, als bei einem PC mit aktiver Kühlung. Außerdem gibt es laut einem Redakteur der Fachzeitschrift „Chip“ kaum Firmen, die es wirklich hinbekommen PC´s aktueller Technik mit passiver Kühlung auszustatten, sodass die maximale Temperatur nicht überschritten wird. Hersteller, die wirklich alles daran setzen Kühlung und Leistung in einem Gerät zu vereinen, sind dann gleich wesentlich teurer.

Was könnte ich den persönlich ändern?

Als Hobby-Bastler kann man man trotzdem einiges unternehmen, um den PC leiser zu machen und sich einen eigenen Flüster-PC zu bauen. Zum Beispiel kann man auf leise Laufwerke setzen. Statt drehender Teile in HDDs sollte man auf SSD setzen. Ist man auf Festplatten mit drehenden Teilen oder DVD-Laufwere angewiesen, so haben sich hier Wasserkühlung bewährt. Hier hängen die Festplatten in einem Gummidämpfer. Dadurch kann der Geräuschpegel schon deutlich minimiert werden. Außerdem gibt es geräuschdämmende Matten, die man an die Innenwände des Gehäuses anbringen kann, sodass weniger Geräusche nach außen dringen. Auch die Wasserkühlung ist eine Methode um Geräusche zu minimieren, da hier – ähnlich wie im Kühlschrank – keine Lüfter notwendig sind.

Was kann die Geräuschentwicklung reduzieren?

Oft helfen schon ganz banale Dinge, den eigenen PC leiser zu machen:

  1. Staubwischen: Oft sind die Lüfter verdreckt und verursachen laute Geräusche, weil mehr Kraft aufgewendet werden muss, um das Lüfterrad zu bewegen. Ein Staubtuch oder noch besser, der Staubsauger kann hier wahre Wunder bewirken.
  2. Drehzahl reduzieren: Im BIOS besteht die Möglichkeit die Drehzahl der Lüfter zu regulieren. Diese müssen nicht die ganze Zeit mit voller Drehzahl laufen. Das spart nicht nur Lärm, sondern auch Strom!
  3. Dämmen: Jeder kennt die berühmten Eierverpackungswände in Tonstudios. Spezielle Dämmatten sorgen auch im Gehäuseinneren dafür, dass weniger Geräusche nach Aussen gelangen
  4. Lose Teile befestigen: Drehbewegungen sorgen für Vibrationen im Gehäuse und versetzen andere Teile in Schwingung. Das Befestigen loser Teile kann helfen die Schall– und Vibrationsdämmung des Gehäuses zu verbessern.
  5. Schwingungsdämpfer verbauen: Vorhandene HDDs werden auf Gummipuffer gesetzt, sodass sich die Schwingungen nicht aufs Gehäuse übertragen.

Insgesamt hat auch meine Erfahrung gezeigt, dass es leise und Power nicht gibt. Entweder möchte man auf die volle Leistung zurückgreifen oder es soll leise sein. Bei Gaming PCs ist die Geräuschentwicklung nicht ganz so wichtig, da ohnehin die Game-Geräusche so laut sind, dass sie die Lüfter übertönen. Für Office Anwendungen gibt es aber Entwarnung: Hier gibt es beispielsweise einen Flüster-PC, der mir persönlich sehr zugesprochen hat. Und zwar der Shinobee Flüster-PC. Natürlich ist das kein Gaming-PC, dennoch verfügt er über genügend Leistung, um dort Büroarbeiten und Multimedia Anwendungen laufen zu lassen. Und das bei fast absoluter Stille.

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