Chromebook kaufen 2017 >> 5 Tipps zum Kauf des Pixel 2

Was ist ein Chromebook

Ein Chromebook ist ein mobiler Computer, der als Betriebssystem die Linux-Distribution Google Chrome OS nutzt. Ein Chromebook Linux bezeichnet dieses Betriebssystem ebenfalls. Im speziellen handelt es sich um ein Netbook. Die Hardware ist weniger wichtig und soll bei einem Chromebook austauschbar sein. Die Daten des Anwenders sollen dabei nicht verloren gehen. Dies wird bewerkstelligt, in dem die Daten und Einstellungen von einem Chromebook bzw. eines Nutzers in einer Cloud gespeichert werden.

Die Cloud ist über das Internet ansprechbar. Das Gerät ist ein sogenannter Thin Client. Das heißt, dass die volle Funktionalität nur bei Anbindung an das Internet bzw. bei einer Verbindung mit den Google Servern zur Verfügung steht. Ziel ist es, die Hardware weitmöglich auf die Server auszulagern. Entsprechend wird dort auch ein großer Teil der Rechenarbeit zur Verfügung gestellt. Die ersten Chromebooks wurden 2011 ausgeliefert.

Acer Chromebook R 11 CB5-132T-C4LB 29,5 cm (11,6...
131 Bewertungen
Acer Chromebook R 11 CB5-132T-C4LB 29,5 cm (11,6...
  • Prozessor: Intel Celeron N3160
  • Besonderheiten: Unterwegs brilliant arbeiten - gestochen scharfes, HD IPS Multi-Touch Display. Blickwinkelstabil und...
  • Akku: bis zu 10 Stunden Akkulaufzeit, 3220 mAh

Was bedeutet Chromebook

Chromebook
Unsere Empfehlung ist das acer Chromebook R13

Die Bedeutung von Chromebook kann auf unterschiedliche Weise erklärt werden. Aus Sicht des Nutzers bezeichnet man damit ein Notebook oder Netbook, welches letztendlich nicht anderes ist als der Browser Google Chrome mit ein paar Einstellungen die man von einem Betriebssystem her so kennt – Helligkeit, Lautstärke, Geräteverwaltung und so weiter. Betrachtet man das Chromebook aus einer entfernten Perspektive, wird seine Bedeutung für die gesellschaftliche und technologische Entwicklung klar: Das Chromebook zeigt, wohin die Reise gehen könnte.

Immer weniger Dienste werden lokal verfügbar gemacht, verteilten Systemen gehört die Zukunft. Die Vorteile sind, einmal abgesehen von kritischen Aspekten aus dem Datenschutzbereich, immens: Selbst kleinste Rechner können viel Rechenleistung abrufen. Notebooks bzw. Chromebooks werden deutlich erschwinglicher. Rechenkapazitäten werden viel besser ausgenutzt und Sicherheitslücken schneller geschlossen. Unternehmen schätzen die neue Macht durch die Datenflut der vielen Clouds und bekommen viel mehr Verantwortung.

Was kann das Gerät im Alltag?

Ein Chromebook kann, salopp gesagt, fast gar nichts. Jedenfalls nicht im Vergleich zu einem leistungsstarken Notebook. Dessen Hardware ist der des Chromebooks deutlich überlegen. Man hat gerade als Entwickler aktuell viel mehr Möglichkeiten, wenn die Hardware vor Ort ist. Dass sich das bald ändern könnte, zeigen neue technologische Entwicklungen wie die Ethereum Blockchain in Verbindung mit Smart Contracts. In Fachkreisen ist schon von einem Weltcomputer die Rede.

Aktuell sind wir dort noch lange nicht angelangt. Stattdessen gibt es immer mehr Online-Dienste, die auf irgendwelchen Servern in aller Welt laufen. Google Docs beispielsweise oder der Video Editor von YouTube. All diese Dienste brauchen lokal kaum noch Hardware Ressourcen. Hier kommt das Chromebook ins Spiel, denn eines kann es ganz besonders gut: Webanwendungen ausführen.

Ein Chromebook ist im Endeffekt ein Laptop mit einem Programm, dem Chrome Browser von Google. Dank wenig Hardware ist es günstig und hat eine hohe Akkulaufzeit. Schließlich muss es nur die Webdienste aufrufen und als Nutzerschnittstelle zwischen Mensch und Webdienst bzw. Mensch und Server agieren. Ganz banal handelt es sich bei einem Chromebook eigentlich nur um die nötigen Bedienelemente für eine Webanwendung, so ähnlich wie der Controller einer Spielekonsole.

Warum ein Chromebook kaufen?

Ein Chrome book ist vor allem dann sehr sinnvoll, wenn man praktisch ausschließlich mit Webanwendungen arbeiten kann. Erstaunlicherweise schließt das mehr Personen ein, als man denkt. Praktisch alle, die mit dem PC nur ihr digitales Büro verwalten und das ein oder andere Bild oder Video bearbeiten sowie im Internet surfen, kommen mit einem Chromebook als Ersatz für einen Laptop vollkommen aus. Die jedoch, die wirklich lokal eigene Rechenpower benötigen, sollten nicht zu einem Chromebook greifen. Ein Beispiel sind Entwickler (wenn es nicht gerade Solidity auf der Ethereum Blockchain ist) oder Gamer. Ebenfalls nicht sinnvoll ist die Anschaffung, wenn keine oder keine zuverlässige Internetverbindung vorhanden ist. Zusammenfassend sprechen folgende Gründe für ein einen Kauf:

  • Günstiger Preis
  • Hohe Akkulaufzeit
  • Hohe Sicherheit da kaum Softwareupdates
  • Serverseitig sehr viel Rechenpower, wenn durch Webanwendung nutzbar

Warum sind Chromebooks so billig

Diese Frage haben wir teilweise schon beantwortet. Ein Chromebook ist deshalb so billig, weil die Hardware auf ein Minimum beschränkt werden kann. Man braucht weder einen besonders starken Prozessor noch eine schnelle Grafikkarte. Sogar ein kleiner ARM-Prozessor reicht zum Betrieb aus. Lediglich beim Arbeitsspeicher sollte man nicht sparen, insbesondere, wenn viel parallel gearbeitet wird.

Da dafür jedoch das Betriebssystem abgespeckt ist, lieg der Arbeitsspeicher selbst bei für Laptops mittelmäßigen Werten bei einem Chromebook in einem guten Bereich. Am Display kann alleine auf Basis „Chromebook oder Laptop“ ebenfalls nicht gespart werden.

Hier zählen die persönlichen Wünsche. Da CPU und GPU die Kostentreiber sind, spart man mit einem Chromebook dennoch viel Geld. Selbst die Festplatte kann man sich sparen, da möglichst viel in der Cloud gespeichert wird. Die meisten Chromebooks besitzen keine große Festplatte, sondern lediglich einen eMMC Speicher. Erstaunlich: Chromebooks könnten noch günstiger werden, würde ihre Akzeptanz und Verbreitung steigen.

Welches ist das beste Chromebook ?

Es gibt die unterschiedlichsten Hersteller, die die beliebten Geräte herstellen. Schaut man sich bei Amazon einmal um, findet man sofort sehr viele Angebote. Darunter finden sich Chromebooks von Lenovo, Acer oder ASUS. Auch günstige Marken wie Medion oder CTL sind mit von der Partie. Die Geräte sind übrigens vielfältig: Es gibt Notebooks ebenso wie Convertibles, die auch ein Tablet sein können.

Das beste Chromebook ist natürlich nicht so einfach auszumachen. Es hängt vieles vom Preis ab, auch der Praxiseinsatz ist entscheidend. Hier beruft man sich am besten auf die Vielzahl an Amazon Rezensionen zu den unterschiedlichen Chromebooks.

Das Acer Chromebook R13 oder R11 schneidet durchweg mit 4,5 von 5 Sternen ab und ist in einem breiten Preisbereich in unterschiedlichen Konfigurationen verfügbar. Schauen wir uns hingegen den Bestseller in der Kategorie Notebooks an, das Lenovo Miix 310, sind wir etwas überrascht. Zwar ist der Preis für die Technik gut und es handelt sich um ein Convertible, doch die Bewertung ist mit 3 von 5 Sternen eher im mittleren Bereich.

Wenn Sie ein Chrome book kaufen möchten, würden wir auf Basis der Kundenrezensionen eines der Acer Chromebooks empfehlen. Preiswert ist das R11, etwas größer und teurer das Chromebook R13. Einen direkten Chromebook Test bei einem der renommierten Technikseiten konnten wir übrigens nicht finden. Weitere Chromebooks sind neben dem Acer Chromebook 13 das Acer C720 Chromebook und das Asus Chromebook.

Wo werden Daten gespeichert

Die Daten werden bei einem Chromebook an mehreren Orten gespeichert, je nachdem, um welche Daten es sich handelt. Daten zur Verwaltung des Betriebssystems oder das Betriebssystem selbst finden sich auf dem lokalen Speicher, der eMMC Speicher der im Chromebook eingebaut ist. Daten, die von Webanwendungen im Betrieb benötigt werden, finden sich zur Laufzeit im Arbeitsspeicher.

Alle anderen Daten, die persistenten Daten des Nutzers wie

  • Bilder
  • Videos
  • Einstellungen
  • Dokumente

und eben alles was wichtig ist, werden auf irgendeinem Google-Server abgelegt. Wo genau, kann nur Google selbst herausfinden. Und selbst das wäre wohl ein sehr großer Aufwand. Der Nutzer greift zwar auf Google Docs zu und speichert dort seine Dokumente, doch im Hintergrund arbeitet ein verteiltes System mit automatischer Ressourcenverteilung und natürlich in redundanter Ausführung. Der konkrete Ort der gespeicherten Daten ändert sich stets, der Nutzer bekommt davon aber nichts mit. Das ist einer der Grundsätze eines verteilten Systems.

Was ist der Unterschied zwischen Chromebook und Notebook

Der Hauptunterschied zwischen einem Chromebook und einem Notebook besteht im Betriebssystem Chrome OS. Im Endeffekt handelt es sich dabei aus Nutzersicht um den Webbrowser Google Chrome. Sämtliche Software wird als Dienst über das Internet zur Verfügung gestellt und läuft somit als Webanwendung. Das betrifft beispielsweise Office-Software wie Google Docs und vieles weitere. Der Trend hin zum verteilten System, weg von der lokalen Anwendung, zeigt sich bereits seit Jahren. Im Zuge einer drastischen Leistungssteigerung der Internetgeschwindigkeit wird er auch weiter anhalten.

Ein Beispiel sind Photogrammmetrie-Dienste wie ReMake von Autodesk oder der Mock-Up Dienst Balsamiq. Insbesondere bei der Photogrammetrie, bei der aus mehreren 2D Fotos ein 3D Modell erstellt wird, zeigt sich: Trotz der beschränkten Hardware können Chromebooks bzw. die verbundenen Server sehr rechenintensive Aufgaben übernehmen. Auch Microsoft zog schon vor Jahren Google gleich und bietet große Teile seiner Office-Software als Webanwendung an.

Der große Vorteil einer solchen Beschränkung ist, dass abseits von Chrome OS keine neue Software installiert oder bestehende aktualisiert werden muss. Das sorgt für ein starkes Sicherheitsplus, denn entsprechende Sicherheitsupdates für Chrome OS und den Browser werden über das Internet verteilt. Die Updates der Web-Anwendungen übernehmen die Anbieter. Was einerseits Vorteil ist, kann auch ein Nachteil sein – denn durch die Nutzung eines Service auf einem Server müssen die Daten, die zur Bearbeitung benötigt werden, an diesen verschickt werden. Bei einem Photogrammmetrie-Dienst sind das Fotos, bei der Videobearbeitung Videos. Datenschützer sehen darin natürlich ein Problem.

Wann kommt das Chromebook Pixel nach Deutschland

Tja, das weiß aktuell keiner. Zwar sind momentan Chromebook Pixel 2 auf dem Markt, doch nachdem am Anfang des Jahres Verwirrung über die Zukunft des Chromebook Pixel herrschte, stellte Google im März 2017 sicher, dass Chromebook 2017 immer noch ein Thema des Unternehmens sind und die Produktion nicht eingestellt wird. Das hatte zuvor das Tech Blog TechCrunch berichtet.

The Verge hat jüngst ganz neue Infos zu einem neuen Chromebook herausgebracht. So könnte das neue Chromebook mit großen Neuerungen überraschen. Ein Fingerabdruck Sensor wird beispielsweise ebenso diskutiert wie der neue Google Assistant. Auch wird einer der neuen Kaby Lake CPUs von Intel verbaut sein. Das alles sind natürlich nur Gerüchte, ob sie sich bewahrheiten werden, kann man aktuell nicht sagen.

Wann kommt neues Chromebook (Samsung 2)

Das Samsung Chromebook Pro bzw. 2 kam in den USA ab dem 28. Mai heraus. Mit dem 12,3 Zoll Display mit einer Auflösung von 2400 x 1600 Pixeln und einem Metallgehäuse ist das Äußere schon einmal beeindruckend. Touch-Screen und Eingabestift sind ebenfalls dabei, die neusten Schnittstellen selbstverständlich auch.

Als CPU soll ein Core m3 6Y30 verwendet werden, diese taktet mit 2,2 GHz auf 4 Kernen. Als GPU kommt eine HD 515 mit maximal 850 MHz zum Einsatz. 4 GB LPDDR3 RAM werden als Arbeitsspeicher verbaut. Der Preis liegt bei etwa 450 US-Dollar. In Deutschland ist das Chromebook bislang nicht erhältlich. Es ist außerdem unklar, ob es noch kommt.

Unser Testsieger : Acer Chromebook R 11

Acer Chromebook R 11 CB5-132T-C4LB 29,5 cm (11,6...
131 Bewertungen
Acer Chromebook R 11 CB5-132T-C4LB 29,5 cm (11,6...
  • Prozessor: Intel Celeron N3160
  • Besonderheiten: Unterwegs brilliant arbeiten - gestochen scharfes, HD IPS Multi-Touch Display. Blickwinkelstabil und...
  • Akku: bis zu 10 Stunden Akkulaufzeit, 3220 mAh