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Bluetooth-Tastaturen im Vergleich

Smartphones und Tablets gehören längst zu unseren ständigen Begleitern und erleichtern in vielerlei Hinsicht unser Leben. Das Texten auf den Geräten gehört aber leider nicht dazu. Schon bei etwas längeren Textnachrichten oder Emails verlieren wir beim Schreiben die Geduld und verlegen diese Arbeit auf den Laptop oder den PC.

Um dieses Problem zu lösen gibt es mittlerweile eine gute Auswahl an zusätzlichen Bluetooth-Tastaturen, mit denen man sein Smartphone oder Tablet über Bluetooth wie seinen Computer nutzen kann. Sofern die Geräte über eine Schnittstelle verfügen und man über ein HID-Profil (Human Interface Device) arbeiten kann, lassen sich fast alle universellen Keyboards mit den Geräten verbinden. Aber nicht nur Smartphones und Tablets können mit diesen Bluetooth-Tastaturen bedient werden, auch Spielekonsolen, Smart-TV-Geräte oder Medienplayer kann man über eine Bluetooth-Tastatur steuern.

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Der Unterschied bei Bluetooth-Tastaturen

Die verschiedenen Bluetooth-Tastaturen sind soweit mit allen Geräten kompatibel, welche die angegebenen Voraussetzungen erfüllen. Im Normalfall unterstützen die Tastaturen Geräte mit Periss PeriboardWindows, iOS, MacOS und Android.

Der Hersteller Logitech verspricht auch eine Kompatibilität mit Google ChromeOS für das Modell K480 (kann man verlinken), Samsung hingegen verweist auf seine Smart-TV-Reihe und eigene Geräte mit dem Betriebssystem Android.

Je nach Preisklasse sind die Tastaturen unterschiedlich ausgestattet. Günstigere Modelle fallen sehr einfach aus und bestehen lediglich aus einem Akku, bei dem man das Ladekabel zusätzlich dazukaufen muss. Für ein paar Euro mehr sind die USB-Ladekabel inbegriffen.

Bluetooth-Tastaturen:  Nützlich oder Designerstück

Im Design zeigen sich die Bluetooth-Tastaturen sehr unterschiedlich: einige Modelle bieten eine praktische Stützfunktion für Tablet und Smartphone, während man andere Keyboards zusammenfalten kann, wie die Modelle Perixx805L und Donzo IBK-03. Der bequeme Faltmechanismus dieser Modelle sorgt dafür, dass man die Tastaturen ganz bequem verpacken und mitnehmen kann. Ein Nachteil im Faltmodell liegt allerdings in den Scharnieren, welche die Tastaturen beweglich machen, denn sie machen das Keyboard etwas unstabil und unbequem im Schreibprozess.

Wer mit seinem Keyboard produktiv sein will, sollte nicht zu den billigsten Varianten greifen, denn sie vermindern das Schreibgefühl. Generell kann man sagen, dass man eine gute und stabile Tastatur mit Bluetooth ab 50 Euro erwerben kann.

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Bluetooth-Tastaturen: iOS problematischer als Android oder Win

Was das schnurlose Verbinden betrifft, verfügen einige Bluetooth-Tastaturen über einen Umschalter, der mehrere Verbindungen ermöglicht und somit mehr als zwei Geräte verbinden kann und für den Wechsel der Geräte nur wenige Sekunden benötigt.

In der Verwendung mit mobilen Geräten zeigen sich die Bluetooth-Tastaturen zwar praktisch und relativ problemlos, allerdings gibt es hin und wieder einzelne Hindernisse, die es zu überwinden gibt. Prinzipiell sollte man nur zu Geräten greifen, welche erst ab Android 4 oder iOS 6 pairbar sind.

Bei der Verbindung mit iOS-Geräten funktioniert die Umsetzung von Sondertasten und Multimedia soweit recht gut. Allerdings wird der TAB-Befehl nicht vollständig unterstützt, im Gegensatz zu Android-Geräten.

Bei Android sind die Zurück-Tasten oder ESC, sowie eine manchmal übertriebene Verzögerung in der Eingabe ein kleiner Stolperstein. Teilweise wird das Layout nicht erkannt und die Geräte arbeiten mit dem englischen QWERTY-Schema. Diese Macke kann man mit der QWERTZ deutsch App umgehen.

Verwendung bei Smart-TVs

Verfügt ein Smart-TV über W-Lan, kann man es in der Regel auch mit Bluetooth verbinden. Um die Geräte zu pairen, kann man dies über die Netzwerkeinstellungen regeln, indem man wie auch bei anderen Geräten eine PIN eingibt.

Bei der Verwendung von Bluetooth-Tastaturen über Smart-TVs gibt es allerdings noch reichlich Luft nach oben, denn sehr oft werden Tasten für Multimedia kaum unterstützt, falsch belegt oder funktionieren nicht wie sie sollten. Häufig betrifft das wichtigen Tasten wie TAB oder ENTER.

Um diese Probleme zu umgehen lohnt es sich zu Remote-Apps zu greifen, die es für so gut wie alle Smart-TVs gibt. Auch wenn es kompliziert scheint, kann man die Tastatur über eine Fernbedienungs-App am Tablet oder am Smartphone bedienen.

 

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